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Luzide Träume – Gewinn oder Wagnis?

„Ich hatte heute einen merkwürdigen Traum, der sich unheimlich real angefühlt hat. Ich war richtig erleichtert, als ich aufgewacht bin!“

Einen Satz wie diesen hat wahrscheinlich jeder von uns schon einmal gedacht oder laut ausgesprochen. Wenn das eigene Unterbewusstsein abstruse, unlogische Traumwelten schafft, muss man nach dem Aufwachen oft erst einmal durchatmen und realisieren, dass alles nur geträumt war. Bei Klarträumen ist das anders!

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Was luzide Träume sind und wie unser Guyusa-Tee dabei unterstützen kann, haben wir bereits auf dieser Seite ausgiebig erklärt. Klarträumer wissen, dass ihr Traum nicht der Realität entspricht. Sie können im Traum logisch denken und ihren Verstand einsetzen. Mit viel Übung können sie sich sogar eigene Traumszenarien ausdenken und jede Menge Aktivitäten durchleben. Klarträumen ist erlernbar und dabei kann auch Guayusa-Tee eine große Wirkung haben, wie wir hier erklärt haben.

Warum sind mittlerweile immer mehr Menschen vom Klarträumen fasziniert? Welche Vorteile bringen Klarträume mit sich und kann diese Art zu träumen auch negative Folgen haben? Dem möchten wir im Folgenden auf den Grund gehen!
 

Wie entstehen Klarträume?

Das Gehirn ist im Schlaf nicht etwa heruntergefahren, sondern läuft auf Hochtouren! Vor allem in der REM-Schlafphase, der Zustand, in dem die meisten Träume erlebt werden, ist unser Gehirn so aktiv wie im Wachzustand. In unseren Träumen verarbeiten wir dann Erlebtes oder gehen auf bevorstehende Konflikte ein. Unser Hirn und unser Unterbewusstsein bewältigen unsere Alltagsprobleme im Schlaf.

Doch längst nicht alle Hirnregionen arbeiten im Schlaf und sind aktiv. Beim Klarträumen verändert sich dieser Zustand, wie Wissenschaftler der Max-Planck-Institute für Psychiatrie in München und für Kognitions- und Neurowissenschaften in Leipzig sowie der Berliner Charité 2012 herausfanden. Mit Beginn eines Klartraums wird vor allem der präfrontale Kortex und die frontopolare Region in Sekunden aktiver – jedoch lang nicht so aktiv wie im wachen Zustand. Ein Zwischenzustand also.

Schlafforscher und Wissenschaftler setzen sich seit Jahren mit Klarträumen auseinander, dennoch sind immer noch viele Fragen offen. Klar ist jedoch, dass Menschen, die regelmäßig klarträumen eher sehr selten sind. Eine 2004 durchgeführte Studie von Schredl und Erlacher ergab, dass 25% der Befragten zwei bis viermal im Jahr luzid träumen können. 18% hatten noch nie die Erfahrung eines Klartraumes.
 

Faszination und Bereicherung – Vorteile von Klarträumen

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Aus etlichen Berichten luzider Träumer wird immer wieder ein Zustand klar herausgestellt – Euphorie. Im Traum fliegen zu können oder durch Wände zu gehen schüttet derartige Glücksgefühle aus, dass diese positive Stimmung oftmals auch in den Wachzustand übertragen wird.

Geübte Klarträumer können sich in ihren Träumen außerdem auf Probleme vorbereiten und diese lösen, indem sie beispielsweise das gefürchtete Gespräch mit dem Chef führen.

Klarträumen haben auch in anderen Bereichen positive Auswirkungen, z.B. im Sport oder in der Psychologie. Einige Sportler üben mittlerweile in ihren Träumen ihre motorischen Fähigkeiten und Bewegungsabläufe. Diese Art des Trainings hat ähnliche Effekte wie ein tatsächliches, physisches Training, wie auch der Wissenschaftler Erlacher bestätigt. Im Traum Neues erlernen – was für ein Vorteil!

Außerdem wird Klarträumen bereits in der Albtraumbehandlung eingesetzt. Ein Traum, dessen Inhalt selbst beeinflusst werden kann und in dem man sich des Träumens bewusst ist, wirkt weniger furchteinflößend. Die Bewältigung von Ängsten spielt somit beim Klarträumen eine wichtige Rolle und birgt einen großen Gewinn.

Eine starke Methode könnten Klarträume auch in der Behandlung von Schizophrenie sein, denn der Theorie zufolge befinden sich schizophrene Patienten in einem Zustand, der dem Traumzustand gleicht. Eine Idee ist, dass die Patienten in guten Phasen die Einsicht in ihre Krankheit im Traum trainieren.
 

Träumen als Wagnis – diese Folgen können Klarträume haben

Bei all diesen Vorteilen tut sich die Vermutung auf, dass Klarträume ein Allheilmittel sein können. Doch wie immer gibt es zwei Seiten der Medaille, denen wir Beachtung schenken wollen. Eins jedoch vorweg – bis jetzt ist kein Fall bekannt, wo das luzide Träumen eine bleibende Beeinträchtigung verursacht hat. Im Gegenteil haben bisher durchgeführte Experimente nur positive Auswirkungen auf die Probanden gezeigt.

Einige Befürchtung gibt es dennoch:

1. Schlafparalyse

Die Schlafparalyse ist eine natürliche Reaktion unseres Körpers in der REM-Schlafphase. In diesem Zustand kommen die meisten Träume vor. Damit wir Bewegungen, die wir im Traum vornehmen, nicht in die Realität umsetzten und uns so im Schlaf verletzten könnte, paralysiert uns unser Körper. Es kann vorkommen, dass man in dieser Phase – evtl. ausgelöst durch Klarträume – ins Bewusstsein zurückkehrt und merkt, dass der Körper bewegungsunfähig ist. Diese Starre ist ein Schutz vor uns selbst und keine Gefahr – genau das muss der Träumende sich bewusstwerden. Auch wenn eine solche Schlafstarre beängstigend sein kann, muss sich der Schlafende immer wieder ins Bewusstsein rufen, dass er nicht in Gefahr ist. Die beste Methode, um die Paralyse zu bewältigen ist zu entspannen. Konzentriere dich auf deine Atmung und zähle deine Atemzüge. In den allermeisten Fällen dauert eine solche Starre nur wenige Sekunden oder Minuten an.

2. Realitätsverlust und falsches Erwachen

Es kann passieren, dass man träumt aufzuwachen, obwohl man sich noch mitten im Traumzustand befindet. Oftmals ist man sich aber dessen nicht bewusst und der felsenfesten Überzeugung bereits aufgewacht zu sein. Eine solche Erfahrung kann ein mulmiges Gefühl im Bauch zurücklassen, da man in diesem Moment nicht mehr unterscheiden kann, was real ist und was nicht. Man sollte sich jedoch immer bewusst machen, dass man nicht im Traum gefangen bleiben kann – also keine Panik! In diesem Zustand hilft es Realitätschecks durchzuführen, um festzustellen, ob es sich tatsächlich um den Wachzustand oder einen Traum handelt.

3. Albträume

Albträume sind immer unschön. Im Klartraum kann es passieren, dass man diese bei vollem Bewusstsein durchlebt. Wenn der Träumende Erfahrungen mit Klarträumen hat, kann er sich selbst die Angst nehmen in dem er sich immer wieder ins Bewusstsein ruft, dass alles nur ein Traum und keine wahre Gefahr ist. Mit genügend Praxis kann man sich in den Albträumen seinen Ängsten stellen und schauen, was passiert. Vielleicht gelingt es sogar den Traum in eine schöne Erfahrung umzuwandeln.

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All diese vermeintlichen Gefahren können gesunden Menschen nichts anhaben, sollten aber im Hinterkopf behalten werden. Bitte beachtet, dass seelisch stark belastete oder psychisch erkrankte Personen Klarträumen mit Vorsicht entgegentreten und im besten Fall vorher mit einem Psychologen oder Psychiater Absprache halten sollten.

Eins gilt für alle: bereitet euch ausgiebig auf eure Klarträume vor und legt euch Pläne zurecht, wie ihr reagieren werdet, wenn eine der erwähnten Negativerscheinungen eintreten solltet. Ansonsten gilt, entspannt bleiben und Guayusa-Tee trinken!

Wir wünschen euch viele positive Erfahrungen und die Glücksgefühle, die Klarträume normalerweise mit sich bringen! Teilt gern Eure Erfahrungen in unserer Facebook Gruppe mit und tauscht euch mit anderen darüber aus!

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