Das Guayusa Developpp Projekt von Matchachin


Über viele Jahre haben wir hart daran gearbeitet – und endlich haben wir das Go bekommen! Wir legen weitere 50 Guayusa Chakra (Waldgärten), zu je einem Hektar, mitten Amazonas Regenwald an! Dank der Förderung der DEG (Deutsche Investitions- und Entwicklungsgesellschaft mbH), werden wir dieses extrem wichtige Hilfsprojekt, in direkter Kooperation mit den Kichwa, nun erfolgreich umsetzen können!

Die Problematik ist dass, die Kichwa nur drei Einkommensmöglichkeiten haben:

  • den Verkauf von Holz, was den Regenwald zerstört und damit auch das Klima
  • den individual Tourismus, der durch die Corona Pandemie kaum noch existiert
  • dem Handel, mit selbsterzeugten landwirtschaftlichen Gütern.

Und am dritten genannten Punkt, dem Handel, da bringen wir uns mit unserem develoPPP Projekt ein. So werden wir die entstehenden 50 Chakras bio-zertifizieren lassen und den Kichwa erfolgreich dabei helfen, die entstehenden Ernten, regional als auch international fair zu vermarkten.

Da die Chakras in Permakultur betrieben werden, wird nicht nur Guayusa angebaut, sondern auch Pflanzen, die die Kichwa selbst konsumieren können oder eben auf dem regionalen Markt handeln können. So werden in den Waldgärten neben der Guayusa auch Maniok, Mais, Kurkuma, Erdnüsse und vieles mehr, nachhaltig angebaut.

Durch die Einnahmen aus dem Chakra Projekt, brauchen die Kichwa keine Bäume mehr fällen und das Holz verkaufen, was aktuell leider die größte Einkommensquelle für die Indigenen darstellt. Mit unserer Alternative, schützen wir hierbei auch den Regenwald und tragen einen großen Beitrag zum Klimaschutz bei!

Was ist develoPPP?

Mit develoPPP fördert das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) privatwirtschaftliche Vorhaben dort, wo unternehmerische Chancen und entwicklungspolitisches Potenzial zusammentreffen. Unternehmen, die nachhaltig in einem Entwicklungs- oder Schwellenland investieren und ihre operative Tätigkeit vor Ort ausbauen wollen, können im Rahmen des Programms finanzielle und fachliche Unterstützung erhalten.


Wie funktioniert es

Aufgrund unserer Investitionen und unserem Engagement in Ecuador, bekamen wir die Möglichkeit uns für ein develoPPP Projekt zu bewerben. Dies ist eine langer und aufwendiger Prozess, bei dem sehr viel geprüft wird. Diesen Ablauf durchliefen wir erfolgreich und bekamen entsprechend die Zusage.

Dies bedeutet, dass unsere Investitionen in Ecuador, in den nächsten 3 Jahren bezuschusst werden. Mit unseren Investitionen und den Fördergeldern supporten wir so unsere lokalen Partner in Ecuador, die indigenen Gemeinden der Kichwa (Quichua).

Begleitet wird das Projekt durch das lokale BIO Unternehmen "Tryskelwork", welches die Projektkoordination vor Ort durchführen wird. Tryskelwork verfügt vor Ort über einen Guayusa – Verarbeitungsvertrieb und arbeitet seit jeher, Hand in Hand mit den indigenen Familien und Gemeinden. Wir, dass Start-Up Matchachin beziehen seit Start-Up Gründung, Guayusa über Tryskelwork, der die BIO Zertifizierung der Waldgärten, das Qualitätsmanagment und die Betreung der Kleinbauern managt.

Jetzt kommen zu den bereits im Projekt invovierten indigenen Familien und Gemeinden noch weitere 50 hinzu! Dies bedeutet, dass wir hiermit mehreren hundert weiteren Kichwa, Einkommens - und Ernährungssicherheit ermöglichen.


50 Matchachin Chakras

Unser Matchachin Guayusa Projekt hat das Ziel, weitere indigene Gemeinden, Familien und Kleinbauern zu eigenständigen Bio-zertifizierten Lieferanten auszubilden. Dies wie bereits berichtet, durch das Anlegen von 50 weiteren Chakras (Waldgärten), wo wir Guayusa [Ilex guayusa] und andere wertvolle Rohstoffe, auf eine nachhaltige und umweltschonende Art und Weise, anbauen werden.

Mit nachhaltig und umweltschonend ist nicht bloß gemeint, dass das Guayusa unter der Bio-Zertifizierung angebaut wird (ökologisch und ohne Chemie), sondern vor allem, dass das Modell des Anbaus auf eine traditionelle Art der lokalen indigenen Landwirtschaft, die bereits vor der spanischen Kolonisierung Lateinamerikas, von den Indigenen Bewohnern des Amazonas- und Hochlandgebiets (Sierra) benutzt wurde, beruht.

Dieses Modell nennt sich in der Sprache der Kichwa: “Chakra“.

Links auf dem Bild, ein kürzlich angelegter Matchachin Chakra, bei welchem wir die ersten Setzlinge bereits gepflanzt haben, verschiedene Bäume, die später für Schattenflächen und Dünger sorgen werden.

Chakras sind kleinere Einheiten von Land (maximal ein Hektar), worauf man unterschiedliche Pflanzen anbaut. So beinhalten Chakras Heilkräuter und Nutzpflanzen, die zur autonomen Ernährung dienen. Dieses System hat den autochthonen Gesellschaften des Regenwaldes, bis zu einem bestimmten Grad erlaubt, Ernährungssouveränität zu bewahren, inmitten sozioökonomischer Ungleichheit und Armut. (Soberania Alimentaria)

Bei den Chakras von Matchachin handelt es sich zudem um eine Art von Waldgarten, da sich unser Projekt mit der Kichwa Bevölkerung, ja mitten im Amazonas Regenwald von Ecuador befinden. Quasi eine Art von Lichtung, mitten im Wald, wo ein himmlischer Garten aus dem Paradies von Mutter Natur, durch uns Menschen angelegt wurde.

Durch das Chakra System wird das gesamte Ökosystem geschont und die Böden werden nicht ausgelaugt, wie es bei modernen und leider meist verwendeten Monokultur Modellen der Mainstream- Landwirtschaft der Fall ist. Denn im Chakra Modell, wird in einer Art von Permakultur gearbeitet. Alles ist miteinander verbunden. Wir sprechen quasi von einer ökologischen Kreislauf-Landwirtschaft, die auf auf traditionellem Wissen der einheimischen Bevölkerung basiert. Entsprechend werden in den Chakras wirklich wertvolle Superfoods erzeugt und dies stets im Einklang mit der Natur.

Als weiterer positiver Faktor gilt hervorzuheben, dass unser Matchachin developpp Projekt dazu beitragen wird, dass ca. fünfzig (bei Erfolg sogar mehr) Familien, ein konstantes und sicheres Einkommen erhalten werden und nach dem Projekt weiter generieren werden können.


So lösen wir mehrere massive Probleme in einem:

Durch das Einkommen vermindern wir ein ernstes Problem: Armut. Und erhöhen gleichzeitig dabei die Bildung, denn ohne Armut können Kinder die Schule besuchen. Weiter geht es damit, dass wir den Regenwald schützen! Denn die Haupteinnahme Quelle der Indigenen ist bis dato leider der Verkauf von Holz. Entsprechend wird der Regenwald zerstört. Mit den Einnahmen aus dem Chakra, können die Kichwa auf das Holz verkaufen verzichten.

Somit leisten wir noch einen wichtigen Anteil am Klimaschutz! Und gleichen hiermit auch unser CO2 Konto aus. Entsprechend können wir Guayusa und andere Rohstoffe aus einem anderen Kontinent importieren ohne dabei eine negative Bilanz zu erzeugen! Durch das Aufforsten von bereits zerstörten Regenwald Flächen, was Bestandteil des Projektes ist, können wir sogar eine positive Bilanz erzeugen!

Aber es geht noch weiter: die Einkommenserhöhung kann beispielsweise den Gemeinden auch dabei helfen, eine Internetverbindung zu reparieren oder gar erst eine zu bekommen! Letzteres ist in den ländlichen Gebieten Ecuadors keine Selbstverständlichkeit, und doch ist dies gerade bei der aktuellen Corona-Krise so unumgänglich! Vor allem für die Kinder des Gebietes, so das sie weiterhin zur Schule “gehen“ können!


Ablauf des Matchachin Guayusa developpp Projektes

Als erster Schritt des Projekts, wird das Team in Ecuador, das übrigens 100% Einsatz vor Ort haben wird, den verschiedenen indigenen Gemeinden in der Region, in gemeinsamen Workshops unser Projekt vorstellen.

Diejenigen Familien die sich angesprochen fühlen, werden dann freiwillig einen oder einen halben Hektar (z.B. in Kombination mit einem halben Hektar des Nachbars) ihres Landes, für die Durchführung des Projekts zur Verfügung stellen, welches sie dann auch selber „bewirtschaften“ werden. So entstehen die erwähnten 50 Hektar Waldgärten (Chakras).

Nach der gemeinsamen Auswahl der Familien, werden wir drei bis fünf weitere Pflanzen, die auf den Chakras neben der Guayusa angebaut werden sollen, bestimmen. Hierfür wird zuerst eine Baumschule angelegt. In der Baumschule werden wir die Samen dieser ausgewählten Pflanzen keimen lassen.

Eine Baumschule dient zur Zucht und Vermehrung von Samen und Stecklingen, um diese dann anschließend in die Chakras zu überführen. Vorerst werden die verschiedene Kombinationen der Pflanzen aber auf einer Pilot-Parzelle geprüft; um zu sehen wie sich die Kombinationen verhalten und wie viel Resistenz letztere gegenüber Fressfeinden, Unkraut und Krankheiten haben um diese dann ggf. mit anderen Pflanzen zu ersetzen.

Im Baumschule Video stellen wir Euch Margarita Rosales, die Kraft hinter dem sehr wichtigen Projektteil: die "Baumschule"! vor. Mit Margarita Rosales haben wir einen Agro-Spezialisten erster Güte, mit den grünsten Daumen, ever... Sie hat dekaden-lange Erfahrung, in der Agro-Forstwirtschaft im Amazonas und kennt sich entsprechend mit den besonderen Bedingungen, der Erde und der medizinischen Pflanzen in Cotundo, in der Provinz Napo, aus - wo unser Projekt der organischen Chakras stattfindet!


Im Gegensatz zu allen anderen Guayusa Händlern und Start-Ups, die ebenfalls in Ecuador Guayusa beziehen und so das Produkt der Kleinhändler monopolisieren, ist es wichtig zu betonen, dass Matchachin es hier ganz anders machen wird!

Auf den Chakras wird also nicht nur alleine Guayusa gepflanzt, sondern weitere 3 bis 5 weitere Pflanzen, um durch Produktdiversifizierung, das Risiko zu reduzieren, der entstehen kann, wenn die Guayusa Nachfrage sinkt. Diese weiteren 3-5 pflanzlichen Rohstoffe wird das Team in Ecuador, zusammen mit den Indigenen Gemeinden des Gebietes, in Workshops, auswählen. Es handelt sich hier um medizinische Heilpflanzen und um Nutzpflanzen zur Ernährung.

Dazu werden die Indigenen Gemeinden ihr Ahnenwissen rund um die Pflanzenwelt heranziehen können. Diese Komponente des Projekts hat so auch zur Folge, dass verlorenes Wissen rund um verschwundene Pflanzen – da es oft keinen Markt mehr für diese Pflanzen gibt – wiedererlangt wird. Den Gemeinden kann dieser Aspekt beim Erhalt ihrer kulturellen und gesundheitlichen Identität und Weltvorstellung, die ständig durch den Einfluss der Globalisierung geschwächt wird, entgegenkommen. Der Zugang zu lokalen medizinischen Pflanzen wird erhöht und dadurch kann das Immunsystem der gesamten Bevölkerung von Cotundo erheblich verbessert werden. Durch den Einsatz von Nutzpflanzen kann auch die Situation der Ernährung verbessert werden. So dass die Bewohner Cotundos sich wieder mehr autark versorgen werden können.

Viele anderen Start-Ups haben mit verschiedenen Gemeinden Cotundos Verträge unterschrieben, in denen sich letztere verpflichtet haben sollen, ihre Pflanzen und Produkte ausschließlich diesen Firmen zu verkaufen. Oft ist laut den einheimischen Bewohnern jedoch dazu gekommen, dass keine Nachfrage bei den Firmen bestand, und folgend hat die Firma die Bauernfamilien im Stich gelassen: entweder haben sie das bereits geerntete Produkt nicht gekauft, noch haben sie es zugelassen, dass die Familien es anderen Abnehmern verkaufen. So gingen die Verluste auf Kosten der Familien und nicht der Firmen. Matchachin will ganz anders – und zwar ethisch vorgehen!

Die Gemeinden werden das volle Recht behalten, zu jeglichem Zeitpunkt, die Produkte, die sie auf ihren Chakras an Matchachin bzw. an die Tausendkraut GmbH verkaufen, auch an einen anderen Händler zu verkaufen. Sie werden nicht an uns gebunden sein. Trotzdem verpflichtet wir uns, stets ihr stabiler und treuer Kunde zu sein. Das Projekt wird in vier Arbeitspaketen aufgeteilt, wobei im Zentrum jeder dieser Pakete vor allem die Erhaltung und Kontrolle der Besten, organischen Qualität stehen soll. Der Fokus bei Tausendkraut und dem Start-Up Matchachin liegt immer darauf, dass die Pflanzen und die Produkte tatsächlich die wertvollen Inhaltsstoffe beinhalten, die sie sollen, und nicht das große Mengen produziert werden können. Qualität statt Quantität! 

Die Schulungen werden verschiedene Themenbereiche erfassen, wie folgt:


Arbeitspaket – Organische Schulung

Zum einen wird es eine tiefgehende Schulung, in den Prinzipien der dynamischen Agroforstwirtschaft, für die Kleinbauern vor Ort stattfinden. Die Methode Dynamischer Agroforst bezeichnet Systeme und Technologien, die eine flexible Kombination von endemischer Flora (primärer oder sekundärer Wald) und Ackerbau zulassen, um die Erde in einer nachhaltigen Form optimal zu nutzen. Die Implementierung dieser Systeme kann sehr hilfreich sein, wenn es darum geht, die sozial-wirtschaftlichen und biologischen Zwecke, die sie erfüllen sollen, zu verbessern. Insofern sind unsere Chakras ein tolles Beispiel für eine erfolgreiche Agro dynamische Forstwirtschaft.

In den Chakras des Projekts, möchte man vor allem einen Mischwald erhalten – das heißt sowohl die endemischen Arten schützen als auch ein kontrolliertes und nachhaltiges Ackerbau durchführen. In anderen Worten: kein einziger Baum soll gefällt werden, um Fläche für Ackerbau freizuhalten. Im Gegenteil, es sollen brache Flächen wieder aufgeforstet werden!


Arbeitspaket – Organische Zertifizierung (BIO Siegel)

Dabei werden wir uns auf den Prozessen und Richtlinien basieren, die für die Erhaltung des BIO Siegels (der EU & der USA ) – in den Bereichen Anbau, Ernte und Nachernte – erforderlich sind. Dazu ist es nötig, diese einzelnen Schritte zu dokumentieren und ein System interner Kontrolle herauszuarbeiten. Ein Internes Kontrollsystem soll ein praktischer, aber rigoroser Leitfaden sein, der den Bauernfamilien erlaubt, zu abgestimmten Daten und Zeit- Intervallen bestimmte Aktivitäten beim Prozess des Ackerbaus durchzuführen, wie beispielsweise der Anbau, die Abästung, die Ernte, die Trocknung (Verarbeitung), usw.

Das langfristige Ziel den man mit diesem System erstrebt, ist das die Guayusa Produktion in den Parzellen der Familien innerhalb eines Jahres, nach Projektstart, je ihr ein eigenes  Bio-Siegel erhalten können. Dieses Zertifikat wird es den Gemeinden und Familien zulassen, dass die Produkte, die sie auf ihrer eigenen Chakra anbauen, unabhängig und selbständig als Bio-zertifizierte Rohstoffe vermarkten können. Darin unterscheidet sich Matchachin übrigens auch von der Konkurrenz. In den meisten Fällen gehört das organische Zertifikat den Firmen, und nicht den Kleinbauern.


Arbeitspaket – Produktentwicklung

Gemeinsam mit den indigenen Gemeinden werden wir Workshops durchführen, um Listen aller potenziell interessanten Pflanzen zusammenzustellen, die wir auf den Chakras implementieren könnten. Diese Pflanzen können beispielsweise Yuca (Maniok), Zitronengras, Drachenblut (Sangre de Drago)Chanca piedra, Chugruyuyo etc. sein, die entweder von den Menschen sehr gängig und beliebt sind oder im Gegenteil welche, deren Nutzung durch moderne Pharmaka (und moderne Erkrankungen) abgenommen oder ganz verschwunden sind.

Dabei wird es sehr interessant sein, dass die Familien ihr Ahnenwissen rund um die Pflanzen und ihre medizinischen Eigenschaften und dessen Pflege heranziehen werden. Auf diese Art und Weise stellen wir horizontale Beziehungen mit den Indigenen Gemeinden her. Der Wissenstransfer geschieht in beiden Richtungen und verlorenes Wissen kann wieder gewonnen und neu bewertet werden. Anschließend werden die ausgewählten Pflanzen weiter auf bestimmte Kriterien zur finalen Auswahl der Pflanzen geprüft. Diese werden vor allem das Nutzen, die Laborprüfungen und die Marktreife der aus den Pflanzen gewonnenen Produkte sein. Mindestens eines dieser Produkte wird für den lokalen Konsum vor Ort sein, dieses kann der Ernährung und/oder medizinischen Zwecken dienen. Jede Familie kann das dann für sich entscheiden.

Nachdem wir mit den Gemeinden die finalen Pflanzen ausgewählt haben und auf die weiteren Kriterien geprüft haben, werden diese dann in der Baumschule zum keimen gebracht und dann in den Pilot Parzellen getestet. Wir werden unterschiedliche Kombinationen von Pflanzen kreieren und sehen, wie sich die Pflanzen in dieser Konstellation verhalten und wie vulnerabel oder eben resistent sie gegen Klima, Ungeziefer und Krankheiten sind. Als letzter Schritt dieses Arbeitspakets wird dann die Implementierung der getesteten Pilot Parzellen auf den Chakras der Bauernfamilien sein und dann geht’s erst richtig los!

Die finalen Ziele des Projekts 

Neben dem Erschaffen von nachhaltigen Einkommen für die Indigenen und dem gleichzeitigen Schutz des Regenwaldes, durch den Stop des Holzverkaufes ist eines der prinzipiellen Ziele des Projekts, der Transfer des Wissens und Technologie rund um das Projekt.

Das bedeutet, dass die gesamte Infrastruktur des Projekts in den Händen der Bauernfamilien verbleiben wird. Wenn wir es gemeinsam mit ihnen schaffen, die BIO Zertifizierung zu erhalten, werden sie diese bis zum Schluss des Projekts, im Jahr 2024, behalten und können das Projekt in ihrer eigenen Verantwortung und Selbstständigkeit dann weiterführen.

Natürlich werden wir sie aber nach Ende des Projektes nicht im Stich lassen! Aus Erfahrung wissen wir, dass der Erfolg auch stark davon abhängt, dass wir für Indigenen Teilnehmer weiterhin zur Verfügung stehen. Als Kunde, wie auch als Berater. Denn es wird Familien geben, die nach den 3 Jahren selbstständig ihr Business betreiben werden können, aber auch Familien, die diesen Schritt nicht selbst – und ständig schaffen werden. Wir werden für sie da sein!

Das zweite wichtige Ziel, wird die Wiedergewinnung von verlorenem Wissen rund um die Pflanzen sein, die durch Abwesenheit von stabilen Konsummärkten und den Einfluss der urbanen Konsum- Kultur nicht mehr angebaut werden. Dieser Aspekt der Arbeit soll auch einen Beitrag leisten, um ihre eigenen Prozesse der kulturellen Identitäts-Stärkung zu unterstützen, sowie ihre eigenen Definitionen von Gesundheit und Medizin unter neuem und Licht zu betrachten.


Zuletzt ist es Ziel des Projekt , dass sich die allgemeine Lebensqualität der Einheimischen stark verbessert!

Dazu gehört die Gesundheit der Menschen, durch das Anbau Immunsystem-fördernder Pflanzen zu fördern, die Einkommensmöglichkeiten im signifikanten Maße zu erhöhen und die Ernährung durch Anbau von satt machenden Superfoods zu verbessern!