Lucid Dreams – Luzide Träume mit Guayusa

 


Im Schlaf neue Fähigkeiten erlernen, Probleme aus dem Alltag lösen, wichtige Gespräche üben oder Sportarten ausprobieren, die man sich in der Realität nie trauen würde – all das ist möglich durch Träume. Genauer gesagt durch Lucid Dreams oder auch Klarträume genannt.

Wir erklären Dir, was Lucid Dreams sind und wie Du unseren Guayusa Tee dafür nutzen kannst!

Was genau sind Lucid Dreams?

Normalerweise realisieren Menschen im Traum nicht, dass sie gerade träumen. Bei Lucid Dreams ist alles anders. Hier schaltet sich ein höheres Bewusstsein ein und der Schlafende realisiert, dass er sich in seiner Traumwelt befindet. Manchmal geht dieses Bewusstsein sogar noch einen Schritt weiter und der Träumende wird zum Regisseur und kann bewusst entscheiden, welche Wege er im Traum gehen möchte und welche Kulissen er dafür auswählt. An diese Träume können sich die meisten nachträglich klar erinnern. Für einige Menschen, die zum ersten Mal von Klarträumen oder Lucid Dreams hören, mag das vor allem nach Esoterik klingen – doch der Klartraum ist auch in der Wissenschaft ein nachgewiesenes Phänomen!

Die Klartraumforschung ist seit dem Ende der siebziger Jahre anerkannt. In dieser Zeit gelang es Forschern während der REM-Schlaf-Phase Augenbewegungen von Versuchspersonen aufzuzeichnen, die zuvor zwischen Wissenschaftlern und Probanden ausgemacht wurden. Die Schlafenden konnten diese Bewegungen bewusst in ihrem Schlaf steuern.

Zwar bekommt die Klartraumforschung mehr Anerkennung, als noch vor Jahren, aber es handelt sich nach wie vor um einen Randbereich der Wissenschaft, der noch viele Fragen offenlässt. Auch wenn verschiedene Studien zu unterschiedlichen Ergebnissen kommen, ist klar, dass Lucid Dreams nicht unbedingt die Regel sind.


 

Luzides Träumen lernen – geht das?

Bewusst durch die Lüfte fliegen oder durch Unterwasserwelten tauchen – das klingt vor allem nach Spaß! Und tatsächlich – Forscher und Träumer bestätigen, dass Menschen die luzid träumen, ihr euphorisierendes Gefühl oftmals in den Wachzustand mitnehmen können. So wird sowohl das Wohlbefinden im Schlaf als auch im Wachzustand gesteigert.

Lucid Dreams spielen außerdem in der Psychologie oder dem Erlernen neuer Fähigkeiten eine wichtige Rolle, wie wir hier beschreiben.

Lucid Dreams haben sehr viele Vorteile, wodurch man sich unwillkürlich eine Frage stellt: Kann man Klarträumen lernen? Die Antwort lautet Ja! Jedoch braucht es hierfür Übung und Disziplin. Es gibt kein Geheimrezept oder DIE Methode, um Klarträume zu entfachen, aber einige bewehrte Schritte, die regelmäßig durchgeführt werden sollten.

Tipps und Tricks

Der Neurowissenschaftler Martin Dresler sagt z.B., dass es oft schon reiche sich mit den eigenen Träumen zu beschäftigen, indem man ein Traumtagebuch führt, um so Muster in seinen Träumen zu entdecken und sich aktiv zu erinnern. Außerdem sollte man noch 3 weitere Schritte durchführen, um luzides Träumen zu lernen:

1.Realitätsschecks
Fragt euch regelmäßig selbst, ob ihr gerade träumt – auch wenn ihr mit Sicherheit wach seid. Das kann die Chance erhöhen diese Frage auch in den Traum zu übertragen. Durch kleinere Tests könnt ihr dann herausfinden, ob ihr wirklich wach seid, z.B. indem ihr euch selbst kneift oder in die Luft springt und normal auf dem Boden landet. Mit Hilfe dieser Routine kann die (Un)wirklichkeitsfrage in den Traum transferiert und ein luzider Traum ausgelöst werden.

2.“Wake to bed“ – Methode
Im zweiten Schritt des Übens sollte man sich den Wecker etwa fünf Stunden nach dem Einschlafen stellen und für kurze Zeit wach bleiben, um die mentale Wachsamkeit zu stärken. Eine wissenschaftliche Untersuchung fand dabei heraus, dass die Wachphase nicht länger als fünf Minuten betragen sollte, da sonst der Effekt verpuffe.

3.Die Mild-Methode
Die „mnemonische Induktion luzider Träume“ – kurz MILD – bedeutet, dass man sich nach dem nächtlichen Aufwecken kurz seinen letzten Traum in Erinnerung ruft und sich in diesen zurückversetzt. Bevor man wieder einschläft soll man mehrfach folgenden Satz wiederholen:

„Wenn ich das nächste Mal träume, werde ich es bemerken.“
Diese Technik wurde in den 1980ern von dem Amerikaner Stephen LaBerge entwickelt und in Experimenten als beste Schrittfolge auserkoren.

Was bringt Guayusa bei Lucid Dreams?

Klarträume sind kein Phänomen der Moderne. Erzählungen zufolge, denen wir selbst in Ecuador beiwohnen durften, nutzen die Quichua-Indigenen seit Jahrhunderten Guayusa-Tee, um intensive Träume hervorzurufen. Noch heute treffen sich die Indigenen des Stammes um drei oder vier Uhr morgens, um gemeinsam Guayusa zu trinken und über ihre Träume zu sprechen.

Danach starten sie entweder voller Energie in den Tag oder kehren in ihre Traumwelt zurück. Laut den Quichua-Indigenen hilft Guayusa dabei während des Schlafes die eigene Umgebung wahrzunehmen, mit Vorfahren zu kommunizieren und Jagdabläufe vorher zu durchlaufen. Der Guayusa-Tee oder „Nachtwächter“, wie er von ihnen genannt wird, hilft dabei, die Grenzen zwischen Schlaf- und Wachzustand bewusst wahrzunehmen und zu übertreten.

„Ich trinke ihn nun seit ca. 3 Wochen und bemerke, dass meine Aufmerksamkeit und Wachheit gesteigert ist, ohne mich aufgeputscht zu fühlen. In der Meditation schweifen meine Gedanken nicht mehr so ab. Ich bin einfach präsenter.“Dr. Andreas Stötter MSc.