Die Guayusa Upina heute


Es riecht nach Holz, ein sehr aromatischer Duft, der in der Luft herbei schwebt. Man hört das Rauschen und Flüstern des Dschungels, welche eine Kulisse in der Dunkelheit. Nun schwebt auch Palo Santo Geruch herbei und säubert und energetisiert die Umgebung. Auf dem offenen Feuer sieht man einen großen Topf, mit dampfendem Wasser in welchem grüne und braune Blätter des Guayusa Baumes schwimmen – die Waysa Upina, wie man sie auch nennen kann, beginnt in Kürze...

Begleitet uns dabei, wie wir während Corona, an einer Guayusa Upina der Kichwa Indigenen teilnehmen durften:

Die Guayusa ist ein wichtiger Bestandteil der ecuadorianischen Kultur und Wirtschaft. Dies, nachweislich seit mehr als 2000 Jahren! Die Guayusa, in der Sprache der Kichwa: Waysa, wissenschaftlicher Name: [Ilex guayusa] ist ein Baum, der im nordöstlichen Gebiet des ecuadorianischen Amazonas Regenwaldes wächst. Die Guayusa ist eine verwandte Pflanze des Mate Tees [Ilex paraguariensis], der vor allem in Argentinien, Chile und Brasilien konsumiert wird.

Bevor die Guayusa kommerzialisiert wurde, bzw. bevor überhaupt monetäre Wirtschaft hierzulande existierte, gab es die Tradition bei mehreren Ethnien des ecuadorianischen Amazonas-Beckens (Achuar, Shuar, Secoya, Kichwa, Cofán, Záparo), dass ein einziger Guayusa Baum (Wayusa) für eine ganze Familie, zur Ernte, zugewiesen wurde. Dies sollte dazu dienen, die familiären Beziehungen zu stärken, da die Ernte zusammen mit den Familien-Angehörigen geschah.

Der Baum musste entsprechend gemeinsam geerntet werden, wodurch er auch der ganzen Familie seine heilige Energie übergeben kann. Die Familie wiederum übergibt ebenfalls hierdurch ihre Energie dem Baum. Die Ernte ist quasi ein ritueller Austausch von Energie, bei dem alle profitieren. Ebenfalls gehört zum Prozess des Guayusa Erntens auch dazu, dass sich die Familienmitglieder hierbei von Bienen, Wespen und Mücken, ohne Gegenwehr stechen lassen sollen, da dies der Austausch der Energie des Dschungels (Natur) ist, die hierbei großzügig, aber auch unangenehm, den Menschen übergeben wird.  Hierbei kann man sehen, wie uralte Beziehungen zwischen Menschen, Tieren und Pflanzen im Amazonas ko-existieren.

Die Waysa (Guayusa) wird von den verschiedenen Indigenen Ethnien des Amazonas-Beckens, des ecuadorianischen Regenwalds, als eine heilige Pflanze, natürliche Medizin, und als die “Wächterin der Nacht“¹ verstanden.

Traditionell wird bei der Upina die Guayusa bzw. die Waysa um 03:00 Uhr Morgens, von der Gemeinde zusammen getrunken, bevor jede/r Anwesende(r) jagen, fischen oder den Chakra (Waldgarten) „beackern“ ging. Bei diesen besonderen Treffen wird intergenerationales Wissen von den Älteren zu den Jüngeren Mitgliedern der Gemeinde übertragen, in dem sie das Essentielle über das Leben erzählen und die kulturellen Werte, die Legenden und Techniken des Überlebens mitteilten.²

¹Paredes Moran, Erika Noemy, Quito, 2016, S.36
²Paredes Moran, Erika Noemy, Quito, 2016

Kalebasse
Matchachin Guayusa Trinkschale
Sei Matchachin und trinke Guayusa auf die traditionelle Art. Handarbeit - Unikate Jede Kalebasse (Trinkschale) ist aus Handarbeit und ein reines Naturprodukt. Entsprechend sieht jede anders aus, denn jeder Kürbis ist anders. Die Abbildung ist somit beispielhaft. Du bekommst ein Unikat! Was ist eine Kalebasse Diese handgemachten „Natur-Gefäße“, sie werden Pilchi oder auch Kalebasse (Gefäße) genannt werden aus Flaschenhals Kürbissen gewonnen, welche in der Umgebung Cotundos wachsen, welche dort Calabash genannt werden. Sie werden durch die Kichwa bis heute für den Genuss von Guayusa Tee verwendet. Besonders schöne, verwenden sie für ihre heilige Guayusa Zeromonie (Guayusa Upina). So wird Guayusa traditionell getrunken Die Guayusa ist ein wichtiger Bestandteil der indigenen Kultur im Amazonas von Ecuador. Dies, nachweislich seit mehr als 2000 Jahren! Die Guayusa, in der Sprache der Kichwa: Waysa, ist eine verwandte Pflanze des Mate Tees [Ilex paraguariensis], der vor allem in Argentinien, Chile und Brasilien konsumiert wird. Die Kichwa trinken Guayusa täglich. Zum Aufwachen am Morgen, als auch in der Nacht, um in die Welt der Träume zu gelangen. Als auch im Guayusa Ritual (Guayusa Upina). Dieses beginnt mit einem großen Lagerfeuer. Dann wird das Essen aufbereitet, auf Maito-Blättern, die auf einem Tisch, als Tischdecke und Teller, ausgebreitet werden. Im Anschluss wird dann die heiße Guayusa, vom Feuer, in die Trinkschalen (Kalebassen) gefüllt. Dies auf eine spezielle rituelle Art, wobei sehr oft die Guayusa von einer Trinkschale zur nächsten geschöpft wird. Die dann gefüllten Kalebassen werden nun verteilt und getrunken. Diese Zeremonie steht für eine starke Verbindung des Menschen zur Erde, zur natürlichen Umgebung und zum Kosmos und dient der Gemeinde als Schutz und zur Orientierung und trägt somit zum Wohlbefinden, als gesammte Gruppe, bei. Was ist Buenos Aires Buenos Aires ist ja den meisten bekannt, als Hauptstadt von Argentinien. Aber was kaum einer weiß, im Amazonas von Ecuador gibt es auch eine kleine Kichwa Gemeinde, die so heißt. Diese arbeitet eng mit uns zusammen und beliefert uns mit Guayusa, Zitronengras und den wunderschönen Trinkschalen aus Kürbisschalen. Die Kichwa Gemeinde Buenos Aires liegt mitten im Regenwald, der Provinz Napo. Das Klima in der Provinz Napo ist tropisch feucht mit starken Niederschlägen und hohen Temperaturen. Dementsprechend sind weite Teile der Provinz von tropischem Regenwald mit Bäumen von bis zu 80 Metern Höhe bewachsen. Die Natur der Provinz weist eine sehr hohe Biodiversität auf, die insbesondere durch Abholzung bedroht ist. Die Kichwas der Provinz Napo zeichnen sich durch vielfältige Traditionen aus. So kommt es das noch viele Kichwa, wie ihre Vorfahren, Eingeweihte einer schamanischen Praxis sind, stets bereit mit Pflanzen und Ritualen, zu heilen. Werde Matchachin Machachyn (Matchachin im Wortlaut) bedeutet in der Sprache der Kichwa positiv berauscht zu sein. Kein Wunder, denn die Blätter des Guayusa Baumes enthalten reichlich Koffein und weitere sekundäre Pflanzenstoffe. Die Universität von Cuenca (Ecuador) untersuchte Guayusa Blätter mit einem Koffein Rekordwert von 7,6%, zum Vergleich, Kaffeebohnen haben Ø 2-4% Koffein. Umso erstaunlicher, dass Guayusa nicht nur als Wachmacher, sondern auch als Mittel zur Trauminduktion durch die Kichwa benutzt wird. Dies liegt an der speziellen, lang anhaltenden entspannten Wirkung der Guayusa. So trinken die Jäger und Krieger den Tee, nicht nur in den frühen Morgenstunden oder zum Mittagstief, sondern auch nachts vor dem Schlafengehen… Sei nicht müde - Sei Matchachin!
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Jede anwesende Person erzählt ihre Träume der vorherigen Nacht. Je nachdem, wie der Traum kollektiv und basierend auf die lokale Weltansicht interpretiert wurde, empfiehlt der Rest der Gemeinde und vor allem die weisen Alten, der Person, die ihren Traum erzählt, was an dem Tag zu meiden ist und wie man sich vor bestimmten Ereignissen oder Gefahren schützen kann/soll.

Dieses damals tägliche stattfindende Ritual nennt sich Waysa Upina, allerdings wird dieses heutzutage nicht mit so hoher Regelmäßigkeit bei den einzelnen Gemeinden oder Familien durchgeführt, wie dies einst geschah. Leider ist die Tradition abgeschwächt und die Waysa Upina wird selten oder sogar nur noch dann durchgeführt, wenn bei amtlichen oder offiziellen Ereignissen, hohe Beamte und Politiker oder indigene Führer und Prominente die Orte besuchen.

Am Freitag, den 28 Mai 2021, fand eine sehr große Waysa Upina in der Gemeinde „5. De Octubre“ statt, zu der viele Gemeinden der Region von Cotundo eingeladen wurden: Sacha Waysa, Buenos Aires, Boaloma und Nueva Esperanza (fünf Gemeinden, mit denen wir uns vorstellen, im Projekt von Matchachin zusammen zu arbeiten), da der Vorstand, der hiesigen politischen Struktur neu gewählt werden musste. Wir, das Start-Up Matchachin  wurden auf diese wichtige Wayusa Upina herzlich eingeladen. Es wurde uns erlaubt Bilder des Ereignisses aufnehmen und auch über die Ereignisse zu berichten, was wir gerne mit diesem Blogbeitrag nun auch machen.

Das gesamte Ritual begann mit einem Feuer. Dann wird das Essen aufbereitet und die vielen Maito-Blätter auf einem Tisch, als Tischdecke, ausgebreitet. Daraufhin wurde eine riesige Schüssel, mit dem traditionellen Frühstück, aus regionalen Lebensmitteln, auf dem Tisch präsentiert. Dies alleine sah schon wie das Meisterwerk dieser Nacht aus.


Guayusa Zeremonie

Im Anschluss wurde dann die heiße Guayusa, vom Feuer, in spezielle Becher gefüllt. Dies auf eine spezielle rituelle Art, wobei sehr oft die Guayusa von einem Becher zum nächsten geschöpft wird. Die dann gefüllten Becher werden nun an die Teilnehmer verteilt.

Diese „Natur-Gefäße“, sie werden Pilchi oder auch Kalebasse (Gefäße) genannt werden aus einer Art von Kürbis gewonnen, welche in der Umgebung Cotundos wachsen, welche Calabash genannt werden.

Da das soziale Ereignis, das an dieser Morgendämmerung stattfand, einen politischen Hintergrund hatte und die Stadträte sowie der Bürgermeister von Archidona (die zweitgrößte Stadt der Amazonas – Provinz Napo), anwesend waren, fand im Rahmen dieser Guayusa Upina noch ein anderes Ritual statt.

Traditionell wurde den Kindern der Kichwa, die nicht hören wollten, eine Chilli Schote in die Augen gerieben. Dies wurde getan, wenn sie entweder nicht gehorcht hatten, aber auch als prophylaktische Warnung, so das sie tun, was man ihnen sagte.

Da die Waysa Upina sich mit der Zeit von einer familiären oder gemeinschaftlichen Tradition zu einem amtlichen/politischen Ereignis wandelte, integrierte man den einst, nur an Kinder angewandter Brauch der Chili Schote, in das Ritual der Waysa Upina.

So kam es, dass dem Bürgermeister und der Stadträtin, an diesem Morgen, von den Anwesenden aufgetragen wurde, dass man ihnen Chili Schoten in ihre Augen reiben müsse – ob das der Nichteinhaltung ihrer amtlichen Aufgaben geschuldet war, oder ob das eine präventive Warnung war, bleibt für uns, bis dato, noch ein Geheimnis.

Alle teilnehmenden Menschen versammelten sich dabei um den „weisen Alten“ und riefen witzige und sarkastische Sprüche den Politikern hinterher.

Der weise Mann wandte sich entsprechend zur Stadträtin und sah ihr direkt in die Augen, während er Verse auf Kichwa sprach und auf die Funktionen hinwies, die sie als Politkerin erfüllen muss. 

Dann wurden die Hände der Frau mit einer Brennesel (sp. ortiga) sanft “ausgepeitscht“!

Diese Aktion soll eine klärende und (energetisch-) reinigende Funktion auf die angewandte Person haben. Derselbe Prozess wurde auch beim Bürgermeister von Archidona durchgeführt. Alle klatschten, lachten und schauten mit großen Augen zu, wie die Politiker sich sträubten und sich über das Brennen auf der Haut und in den Augen beschwerten und dabei natürlich auch schmerzerfüllte Grimassen zogen.

Wie wir nun erfahren durften, ist Guayusa nicht nur ein hipper und extrem wirksamer Energytee. Nein, als Wächterin der Nacht und der Menschen, besitzt die heilige Pflanze Guayusa eine große Bedeutung für die Kichwa und auch für viele andere Ethnien des Amazonas Beckens.

Sie stellt eine starke Verbindung des Menschen zur Erde, zur natürlichen Umgebung und zum Kosmos her, dient der Gemeinde als Schutz und zur Orientierung und trägt somit zum Wohlbefinden, als gesammten Gruppe, bei.

Guayusa Energytee von Matchachin - die perfekte Alternative für Kaffee und Energydrinks. Sei nicht müde - Sei Matchachin!